Schöne und sinnliche Lippen durch Lippenunterspritzung

Schöne und sinnliche Lippen durch Lippenunterspritzung

Bild:Valentina Razumova/ Shutterstock / CC BY-SA 2.0

Volle, wohlgeformte Lippen – sie gelten als Zeichen für Weiblichkeit und Sinnlichkeit. Viele Frauen haben aber von Natur aus sehr schmale Lippen, das wird oft als störend empfunden. Häufig wirken Frauen mit schmalen Lippen schnell mürrisch oder streng, obwohl das gar nicht den Tatsachen entspricht. Noch dazu ist es mit sehr schmalen Lippen beinahe unmöglich, schöne intensive Lippenstifttöne zu tragen. Aber auch wer mit volleren Lippen gesegnet ist stellt im Alter meistens fest, dass die Lippen dünner werden. Dennoch muss keine Frau auf volle Lippen verzichten. Mit einer Lippenunterspritzung ist es möglich, den Lippen ein schönes Volumen zu geben. Immer mehr Frauen entscheiden sich mittlerweile für diesen Eingriff. Die Behandlung erfolgt schnell und einfach und bietet ein schönes Ergebnis. Für die Lippenvergrößerung werden Hyaluronsäure Filler injiziert , die sehr gut verträglich sind.

 

Eine Lippenunterspritzung – was ist das genau?

Beim Aufspritzen der Lippen handelt es sich um einen sogenannten minimalinvasiven Eingriff. Dieser bewirkt eine Lippenvergrößerung und auch eine Neuformung. Für die Aufpolsterung stehen unterschiedliche Füllmaterialien zur Verfügung, diese werden auch als Filler bezeichnet. Zu den beliebtesten Fillern gehört die Hyaluronsäure.  Durch die Injektion dieser Filler wird das Gewebe aufgepolstert, es erhält mehr Fülle und Volumen. Dadurch können schmale Lippen vergrößert werden, gleichzeitig ist es auch möglich, mit Hilfe einer Lippenmodellierung kleine Asymmetrien zu korrigieren.

 

Ziele einer Lippenunterspritzung

Die Ziele einer solchen Lippenunterspritzung können sehr unterschiedlich sein:

  • Vergrößerung der Lippen durch Volumenaufbau
  • Ausgleich von Asymmetrien
  • Definition der Oberlippe, des Philtrums an der Oberlippenmitte und der Amorbogens
  • Betonung der Lippenform und Lippenkontur
  • Behandlung von Fältchen an der Oberlippe, den sogenannten Raucherfalten
  • Anhebung der Mundwinkel und deren Betonung
  • Auffüllen der seitlichen Enden der Lippen, dies erzeugt einen freundlicheren Ausdruck
  • Auffüllen der Marionettenfalten
  • Konturierung der Lippen

Filler für einer Lippenunterspritzung

Eine Lippenunterspritzung ist ein relativ kleiner Eingriff, der nur wenig Zeit in Anspruch nimmt. Als Filler sollten bestenfalls körpereigene Stoffe zum Einsatz kommen, so wie Hyaluronsäure oder Eigenfett, die der Körper selbst produziert. Sie sind zuständig dafür, dass die Spannkraft und Fülle der Haut aufrechterhalten wird. Durch die Injektion dieser Stoffe in die Haut wird eine Volumenzunahme bewirkt. Das Aufspritzen der Lippen mit Eigenfett ist etwas aufwändiger, da dieses Eigenfett zunächst in einem separaten Eingriff aus dem Körper entnommen und noch aufbereitet werden muss. Erst im zweiten Schritt kann es dann in die Lippen gespritzt werden. Ein Grund, warum diese Variante eher seltener zur Anwendung kommt.

 

Der Ablauf des Eingriffs

Um optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Faltenunterspritzung zu schaffen, werden der empfohlene Verzicht auf Acetylsalicylsäure und Vitamin E ab dem 7. Tag vor der Behandlung besprochen.

Der Eingriff dauert zwischen 30 und 60 Minuten und läuft in folgender Reihenfolge ab:

  • Desinfektion des Behandlungsbereichs
  • Betäubung der Lippen und der Region darum herum, beispielsweise mit einem Betäubungsgel oder einer Betäubungscreme
  • Die Hyaluronsäure wird mit einer dünnen Nadel injiziert
  • 14 Tage nach dem Eingriff erfolgt ein kostenloser Kontrolltermin.

Der Eingriff erfolgt unter eine leichten örtlichen Betäubung, so verspürt der Patient fast keine Schmerzen. Der Filler wird in die Lippen gespritzt und bewirkt die gezielte Aufpolsterung. Da es sich bei den Fillern um körpereigene Substanzen handelt, bauen sie sich mit der Zeit ab. Um ein permanentes Ergebnis zu erhalten, sollte die Lippenunterspritzung in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

 

Verhalten nach der Unterspritzung

Für eine Dauer von etwa zwei Wochen nach der Behandlung sollten Patienten einige Regeln einhalten:

  • Kein Alkohol
  • Rauchen vermeiden
  • keine heißen Getränke nach der Behandlung
  • Die behandelten Regionen mit kalten Kompressen kühlen
  • Sport sollte nicht getrieben werden
  • Übertriebene Mimik sollte vermieden werden
  • Auf das Auftragen Ihrer eigenen Schminke sollten Sie für mindestens zwei Stunden verzichten
  • Wir empfehlen Ihnen für eine Woche nach der Lippenunterspritzung Sonnenbad, Sauna und Solarium zu meiden um eine gute Aufnahme des Fillers in das Hautgewebe zu erreichen

 

Die Kosten und die Haltbarkeit

Die Kosten einer Lippenunterspritzung hängen vom Umfang der Behandlung ab, ab 250 Euro kann eine solche Behandlung durchgeführt werden. Für gewöhnlich hält das Ergebnis 6 bis höchstens 12 Monate an, dann muss eine weitere Behandlung erfolgen, um das Ergebnis zu erhalten, da die Substanzen vom Körper wieder abgebaut werden.

Risiken einer Lippenunterspritzung

Nach erfolgter Behandlung treten oft Blutergüsse und Schwellungen auf. Diese klingen in etwa zwei bis drei Tage nach der Behandlung wieder ab. Etwa drei Tage nach der Unterspritzung sollte die Patientin wieder gesellschaftsfähig sein. Da es sich bei den Fillern um im Körper vorhandene Stoffe handelt, sind auch Abstoßungsreaktionen sehr selten. Volle, sinnliche Lippen mit einem einfachen Eingriff.

Mögliche Komplikationen des Eingriffs

Lippenunterspritzungen bringen nur selten Komplikationen mit sich, dennoch können sie durchaus auftreten. Folgende Komplikationen sind möglich:

  • Schwellungen
  • Herpesaktivierung
  • blaue Flecken
  • Entzündungen
  • Knötchenbildung
  • allergische Reaktionen
  • Leichte Drückempfindlichkeit

 

Lippenunterspritzung – nur vom Experten

Immer mehr Personen wie beispielsweise Kosmetikerinnen, die gar nicht über die notwendigen Qualifikationen verfügen, bieten einen solchen Eingriff an. Generell sollten Sie eine solche Behandlung nur bei qualifiziertem und gut ausgebildetem Fachpersonal wie Ärzten oder Heilpraktikern durchführen lassen, um das Risiko so gering wie möglich zu halten.

 

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